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142-184 Ribelin von Straßburg, Hugo
Estimate: D 12.000,00 €
Compendium Theologicae veritatis (CTV). Handschrift ca. 1420. Folio. Handschrift: 117 Blatt (letztes nur angefangen), 4 Bl. frei. Register am Anfang 3 Seiten textübergreifend. - summarisch geordnet. Markierungen im Text., durchgehend guter Zustand. Laut Verfasserlexikon (Die deutsche Literatur des Mittelalters) handelt es ich bei Hugo Ribelin von Straßburg um einen der ältesten Generation der Dominikaner zugehörigen Verf. theologischer Schriften. Sein hier vorliegendes Hauptwerk CTV wurde oft Albertus Magnus zugeschrieben, da das Werk anonym erschienen ist... Eventuelle Einflüsse des Albertus Magnus auf das von H. verfaßte CTV wurden durch die höhere Wahrscheinlichkeit des Einflusses der Encyklopädie "De proprietatibus rerum", die aus der Feder des Franziskaners Bartholomäus Anglicus stammte, abgelöst. "Begünstigt wurde die starke Verbreitung des anonym verfaßten CTV zweifellos dadurch, daß es vielfach als das "Compendium... des Thomas von Aquin galt. Über 140 Hss. des dt. Verbreitungsraumes halten Thomas für den Verf. Nur 51 Hss. schreiben es H. zu., an weiteren Albertus Magnus, Thomas von Straßburg. Vorgebunden: Nikolaus de Byard, (relativ unbekannter Verf.) Summa de abstinentia - Lexikon der Ethik. Handschrift ca. 1390. Folio. 5 Bl. 7 Bl. frei, 126 Bl. (252 Seiten) Text, teilw. Annotationen sowie rote Textinitialen und Markierungen im Text. Register am Anfang. mit 10 Seiten - alphabetisch geordhiete Grundbegriffe der Ethik. Im folgenden - 7 leere Bögen mit deutlicher Abzeichnung des Wasserzeichens. Bogenpaginierung - Teilweise Wasserschäden (ohne Textverlust). Inhalt: Spezielles Lexikon d. Ethik, umfassend dargestellt. Moralische Grundbegriffe werden erklärt u. als Lehrunterstützung für Schüler von Klöstern und Schulen zugägänglich gemacht. - Die Texte von zwei unterschiedlichen Schreibern.
Wasserzeichen "Ochsenkopf. überhöht von Stange mit Stier. Zwischen Steg. Der Ochsenkopf als pars pro toto für Ochse (Stier), ist als Evangelistensymbol aufzufassen: Der Stier ist das Attribut und das Symbol des Evangelisten Lukas. Gerhard Piccard dagegen führt das Wasserzeichen Ochsenkopf auf den Ochsenkopf bzw. den Ochsen zurück, der als Schauzeichen für beste Qualität benutzt wurde. - bei Papiermachern, Tuchmachern sowie in der schwäbischen und Baseler Baumwollindustrie. Ochsenkopf-Wasserzeichen sind zu Beginn des 14. Jhdts. entstanden; sie waren in vielen Varianten, z.T. mit unterscheidenden, auf die Papiermühle oder den Mühlenort hinweisenden Beizeichen verbreitet; nach 1540 erlischt der Gebrauch." (Wisso Weiß, Historische Wasserzeichen). Aus der Bibliothek von Karl-Jürgen Miesen (Exlibris).
    
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