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Auktion 124:

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  Auktion 105
 
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105-2589

Dimitri von Rostow.


 
Kniga zitij s(vja)tych. Septemvrij, oktovrij i noemvrij (altrussisch). Teil 1 (von 4). Moskau 1764. Fol. Mit 1 gest. Portrait, 7 wdh. Holzschn.-Vign. u. zahlr. Holzschn.-Init. 1 nn. Bl., 3 Bl., 1 nn. Bl., 5, 14, 130 Bl., 116 Bl., 188 Bl., 4 Bl. Register. Ldr. d. Zt. über Holzdeckeln mit Rsch. u. Blindpräg., sowie 1 (von 2) Schließe. (Rckn. u. Gelenke restaur., Gebrauchsspuren).  
 
Erster Teil der altrussischen Heiligenlegenden von dem Mönch und Metropoliten Dimitri Tuptalo (1651-1709), auch Dimitri von Rostow genannt. Insgesamt erschienen 4 Teile, die jeweils 3 Monate des Jahres umfassen. Sie werden 1837 in den Blättern zur Kunde der Literatur des Auslands lobend erwähnt: "Als Hauptwerk Dimitri's können seine Heiligenlegenden in vier Bänden betrachtet werden. Diese aus der ältern Sammlung des Metropolitan Makar gemachte Auswahl ist in der Kirchensprache klassisch-meisterhaft geschrieben" (Heft 75, S. 298). - Dimitri von Rostow stammte aus einer Adelsfamilie und studierte von 1662-65 am Kollegium in Kiew, danach trat er in das Kloster des heiligen Kyrill ein. 1675 wurde er zum Priestermönch, 1701 zum Bischof geweiht. Ein Jahr später wurde er Metropolit von Rostow und Jaroslawl und nutzte diese Funktion, um die Ausbildung des Klerus zu sichern und Mißstände in der Region zu beseitigen. - Buchblock angebrochen, tls. stockfleckig, 2 S. mit Farbfleck, Vors. fleckig u. mit restaur. Einrissen.
 
Dimitri von Rostow. | Bild Nr.1

Dimitri von Rostow. | Bild Nr.1

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findet von 7.-9. Juli  2022 statt



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