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Auktion 127:

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  Auktion 127
 


 
127-1843

Soldan, Wilhelm Gottlieb,


Schätzpreis: D 180,00 €

 
Gymnasiallehrer, Historiker, Abgeordneter und Schriftsteller (1803-1869). Eh. Brief mit Unterschrift, dat. Giessen, 15. Okt. 1858. 4°. 2 Bl., 4 S. beschrieb. Gefalt.  
 
An seinen Bruder Gustav (1813-1883, in Lausanne), der wegen seiner Beteiligung am Frankfurter Attentat 1833 in die Schweiz flüchten mußte. "Ungewiß und fast zweifelnd, ob die durch die Adrianische Episode mehrfach brouillirte Reihe jetzt gerade an mir ist, will ich doch wieder einmal einen Wurf thun; denn ich habe Stoff, Zeit, Laune ind frisches Papier dazu. Den Stoff anlangend, wird Dir dessen qualitative Bedeutsamkeit einleuchten, wenn ich Dir melde, daß Henriette seit etlichen Tagen Braut ist, und zwar mit dem Gerichts-Accessisten Theodor Frank aus Reddighausen, einem Sohn des verstorbenen Hammerbesitzers und Landtagsdeputir(t)en Frank, mit dem Du einst auf unserer Alsfeld-Hombergischen Reise von Grünberg aus in demselben Coupé hierher gefahren bist. Der junge Mann war mir bisher fast gänzlich unbekannt, steht aber in dem Rufe sittlicher und wissenschaftlicher Tüchtigkeit...". U.a. weiter (ausführlich) über seine "Herbstvagabondage". - W.G.Soldan hatte mit seiner 1843 erschienenen Geschichte der Hexenprozesse ein Stadardwerk zu diesem Thema geschaffen. - Tls. Rand etw. knittrig u. ger. fleckig.
 
Soldan, Wilhelm Gottlieb, | Bild Nr.1

Soldan, Wilhelm Gottlieb, | Bild Nr.1

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Autor:
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Kapitel:
Autographen
 
Sachgebiete:
keine