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Auktion 84
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84-303 (Melchior Pfintzing).
Die Ehr und man(n)liche Thaten / Geschichten vnnd Gefehrlichaitenn des Streitbaren Ritters / vnnd Edlen Helden Tewerdanck. Zuo Ehren dem Hochloblichen Hause zu Osterreich / vnd Burgundien /etc. Zum Exempel aber vnnd Vorbilde allen Fürstlichenn Bluot vnnd Adels genossen Teutscher Nation. Frankfurt, Christian Egenolff, 1553. Fol. 4 unnum. Bl., 110 röm. num. Bl. Mit Titelholzschnitt, 1 Wappenholzschnitt auf der Titelrückseite und 118 etwa halbseitengrossen Textholzschnitten.
VD 16 M-1653. Benzing, Egenolf, 319. Vierte Ausgabe des Theuerdank, die erste von Burkard Waldis herausgegebene. Der Theuerdank stellt die letzte Blüte des mittelalterlichen Ritterromans dar. Die Geschichte erzählt in allegorischer Ausschmückung die Geschichte von der Brautwerbung Maximilians ("Teuerdank") um Maria von Burgund ("Ehrenreich"), die Tochter Karls des Kühnen ("Romreich"). Mitbeteiligt an der Komposition waren die Humanisten Marcus Treitzsauerwein, Sigmund von Dietrichstein, Konrad Peutinger und andere; von Pfintzing selbst stammt der Anfang und der Schluß des Gedichts. In der Erstausgabe von 1517 war der Text in einer wunderbaren Kalligraphie wiedergegeben, die hier zu Gunsetn einer einfachen Fraktur aufgegeben ist. Alle 118 Holzstöcke sind die der Erstausgabe; sie sind geschnitten von Hans Schäuffelein, Hans Burgkmair, Leonhard Beck, Erhard Schön, Wolfgang Traut und dem Meister NH. - Kein allzugutes Exemplar. Der Titel und ein weiterer Holzschnitt ankoloriert und mit einigen Einrissen und Ausrissen, teils unterlegt. Durchgehend finger- und schmutzfleckig, verschiedentlich Feuchtigkeitsränder. Zahlreiche Randeinrisse, häufig alt geklebt. Eckausriss von fol. XXXII ohne Buchstabenverlust. Bedeutender Eckausriss bei fol. XXVII mit Text- und Bildverlust. Weiterer Eckausriss bei Fol. CII mit etwas Text- und Bildverlust. Fol. CVI-CVIII stark braunfleckig. Besitzeintrag des 17. Jhs. auf einem weissen Blatt vor dem Werk. Längerer Eintrag auf dem fliegenden Vorsatzblatt von einem Vorbesitzer des 19. Jhs., in dem er festhält, das Exemplar 1876 um 42 Mark beim Antiquar Ackermann in München gekauft zu haben.

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Nächste Auktion 141
findet am 3. - 5. Dezember 2025 statt
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KIEFER Pforzheim
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