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Auktion 64
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64-110 (Raimondi,G.B. Hrsg.).
Sacrosancta quatuor Jesu Christi D.N. Evangelia. Arabicè scripta, latinè reddita, figurisque ornata. Rom, Typogr. Medicea 1616. Fol. Mit Holzschn.-Druckerm. in Rot. u. Schwarz u. 148 (statt 149) Textholzschn. v. L.Parasole n. A.Tempesta. 2 Bl., S. 11-462 (ohne S. 9-10, 15-16 u. d. le. Bl.). Prgt. d. Zt. mit Blindpräg. (Rckn. alt erneuert, gebräunt, tls. fl., berieb. u. best., es fehlen die Schließbänder).
Darlow-Moule 1643. BNF, Anonymes 1501-1800. Nicht bei Ebert u. Graesse. - Sehr seltene Ausg. Nachdr. d. Ausg. 1591. Zu den Holzschn. vgl. Nagler IX, 125, 6, II, 1282 (Ausg. 1591). - Nouvelle émission de l'éd. bilingue (arabe-latin) de Rome, 1591. Ed. du texte arabe due à Giovanni Battista Raimondi. Trad. latine attribuée à Gabriel Sionita. - "Die Typographia Medicea (dt. "Medicëische Druckerei") war eine 1584 im Auftrag Papst Gregor XIII. von Kardinal Ferdinando de' Medici in Rom gegründete Druckerei und Schriftgießerei für die Herstellung von Druckwerken in den Sprachen und Schriften des Orients. Die Typographia Medicea hatte den Auftrag, gedruckte Bücher auf Arabisch und in anderen orientalischen Sprachen für gelehrte Studien und Missionszwecke bereitzustellen... Sie residierte anfangs an der Piazza di Montedoro und wurde von dem aus Cremona stammenden Orientalisten und Mathematiker Giovanni Battista Raimondi (1536-1614) geleitet. Raimondi konnte unter anderem auf die Schriftschnitte und Dienste des französischen Schriftschneiders Robert Granjon zurückgreifen, der seit 1578 für die Vatikanischen Druckereien in Rom tätig war. Außerdem nutzte er in den 90er Jahren die römische Offizin von Giacomo Luna, einem Maroniten libanesischer Herkunft. Raimondi gab seinen Einstand mit der ersten arabischen Druckausgabe der vier Evangelien. Die im Titel auf 1590 und im Explicit auf 1591 datierte Ausgabe war in einer großen arabischen Type von Granjon gesetzt, deren Typensatz heute in der Pariser Pariser Imprimérie Nationale aufbewahrt wird, und enthielt 149 Holzschnitten, an denen den Signaturen zufolge Leonardo Parasole und Antonio Tempesta beteiligt waren. Der abgedruckte Evangelientext beruht auf einer arabischen Redaktion des ausgehenden 13. Jahrhunderts. In einer zweiten Ausgabe von 1619 ist dem arabischen Text eine lateinische Version als Interlinearglosse beigefügt...(Wikipedia). - Ungewöhnlich sauberes, nur in d. Blatträndern gelegentlich fingerfl. Ex. Die meisten Holzschn. in guten Abdrucken. Die S. 1-8 sind nicht erschienen. Es fehlen die 9-10 u. 15-16 u. das le. Bl. mit d. Druckverm. Hs. Besitzverm. von 1842 a. T. Gelenke tls. brüchig. Eingekl. typ. Beschreibung a. d. Innendeckel.

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findet von 11.-13. Februar 2026 statt
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