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135-1973 Neumann,K.F. (Hrsg.).
Reisen des Johannes Schiltberger aus München in Europa, Asia und Afrika von 1394 bis 1427. Mit Zusätzen von Fallmerayer und Hammer-Purgstall. Mchn., Selbstvlg. 1859. XVI, 166 S. Hlwd. (Tls. schwach berieb.).
Graesse VI, 301. Henze V, 35 f. Vgl. Röhricht 103. NDB XXII, 773. - "Schiltberger zog als Knappe des bayer. Ritters Linhart Reichartinger im Heer des ungar. Königs und späteren Kaisers Sigismund (1368-1437) in den Krieg gegen die Türken. Nach der Niederlage in der Schlacht von Nikopolis (28.9.1396) geriet er in Kriegsgefangenschaft. .... und 1427 gelang ihm die Flucht aus der Kaukasusregion über das Schwarze Meer nach Konstantinopel, von wo er über Bulgarien, Lemberg, Krakau, Breslau, Regensburg und Landshut nach mehr als 30 Jahren zurück in die Heimat gelangte. Die von S. verfaßte Schilderung seiner Erlebnisse als Soldat und Kriegsgefangener zählt zu den bemerkenswertesten biographischen Texten des ausgehenden Mittelalters. S. stellt ausführlich die entscheidende Schlacht von Nikopolis dar, erzählt von den Kriegen im Orient und gibt Kunde von Ländern, Städten und Sehenswürdigkeiten sowie von den Sitten und Glaubensvorstellungen der verschiedenen Völker. Dieser "Reiseteil" ist in weiten Teilen aus Vorlagen übernommen, v.a. aus dem Reisebericht Johanns von Mandeville. Dennoch fanden S.s Aufzeichnungen großes Interesse, bedingt zunächst durch die Türkenkriege des 15.-17. Jh., in neuerer Zeit dann durch Forschungen zur türk. und russ. Geschichte. Seine Aufzeichnungen zeugen von Bescheidenheit und Respekt, v.a. gegenüber Muslimen. Das Urmanuskript ist verschollen, es existieren jedoch vier voneinander abweichende, vermutlich weitgehend originalgetreue Abschriften aus der 2. Hälfte des 15. Jh. Der weitere Lebensweg S.s und sein Todesdatum ist nicht überliefert" (NDB). - Stellenweise fleckig u. gebräunt.

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findet von 11.-13. Februar 2026 statt
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