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Auktion 118:

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  Auktion 59
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59-1685

(Claudius,M.).


 
An meinen Sohn H-. (Motto:) Gold und Silber habe ich nicht; was ich aber habe gebe ich dir. Hamburg, Perthes 1799. Kl.8°. 16 S. In mod. marmor. Pbd.  
 
Goed. IV/l, 981, 30. Sehr seltene Erstausgabe. - Die Schrift erschien als ein Weggeleit an Claudius' ältesten Sohn Johannes (Hans), als dieser das Elternhaus verließ. "Dieses viel zu wenig bekannte Dokument stellt eine zentrale Quelle zum Verständnis des Menschen und des Christen Claudius dar" (P. Berglas, M. Claudius Reinbek 199)5, S. 117 ff. - Dort ausführlich). Demütiger Stolz, Glaubenstreue, Duldsamkeit, Befolgung des eigenen Gewissens gehören zu den zentralen Tugenden, die Claudius seinem Sohn mit auf den Weg gibt. Sein naiver "gesunder Menschenverstand" und seine "christliche Weltlichkeit" sind die Gegengewichte zur abstrahierenden Systematik seiner Zeit. Diese Züge, die sich durch Claudius' ganzes Werk ziehen, treten in der kleinen Schrift in komprimierter Form, in aphoristischer, bildhafter und kräftiger Sprache zutage. In seiner Eindringlichkeit und schlichten Prägnanz ein ergreifendes Zeugnis von Claudius' Weitsicht. - Durchgeh. wenig stockfl.
 
(Claudius,M.). | Bild Nr.1

(Claudius,M.). | Bild Nr.1

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findet von 6-8. Mai 2021 statt



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