Hertel,J.F.
Politische Thee- und Coffee-Tassen vor das delicate Mäulgen der Madame Justiz mit der gedoppelten Zunge, oder: Juristische Streitfragen von denen letzten Willens-Verordnungen und Erbschafften. 2 Tle. in 1 Bd. Jena, Marggraf 1743. Mit gest. Front. 28 Bl., 570 S.; 12 Bl., 142 S. Spät., marm. Pbd.
Erste Ausgabe. - Nicht bei Hayn-G. - Satirische Schrift auf die umständliche und oft aberwitzige Arbeitsweise der zeitgenössischen Justiz. - Hier wirft H. (1667-1743) Fragen aus dem Erbrecht auf und findet die Lösungen jeweils in Tee- oder Kaffeetassen. - ╔Dabei:╗ Ob ein Blinder zum Testaments-Zeugen könne gebraucht werden; Ob auch die Sudelköche und Commis-Metzger ihr Testament zu Felde nach dem Soldato-Privilegio machen können, wie lange ein Testament nach aufgehörter Pest gültig sei; Ob ein Huren-Kind das Testament des Vaters anfechten könne, uvm. - Durchgeh. gebräunt u. stockfl. N.a.T.
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