Knapp, Karl Hermann.
Gedichte. Deutsche Handschrift auf Papier, dat. zwischen 17. Juni 1845 u. 7, Februar 1863. Gr.8°. Ohne Seitenzählung. Dekorativer violetter Ldr. mit ornamentaler Blindpräg. u. goldgepr. Deckeltitel u. Monogramm sowie Goldschnitt.
Karl Hermann Knapp (geb. 29. Mai 1833 in Perouse - gest. 20. Sept. 1869 in Groß-Süßen) war der Sohn des Pfarrers Eduard Knapp (1802 Alpirsbach - Groß-Süßen 1878). Die Gedichte in sorgfältiger, sauberer Handschrift sind verschiedenen Lebensabschnitten zugeordnet und beziehen sich oft auf Familie, Tagesereignissen, Zeitgeschichte etc. Beginnend "Im Elternhause" über "In Klostermauern" (Maulbronn ?), "Im Exil", "Im Schutze der Alma Mater" (Tübingen) bis "Wartberg u. Weibertreue" u. "In der Fremde". Gegen Schluß sind noch eine Reihe "Fremder Gedichte" eingetragen, beginnend mit einem Gedicht seines Vaters "Auf den Tod meines l. Sohnes Hermann, Groß-Süßen, den 20. Sept. 1869". - Anfangs etw, fleckig, sonst sehr schöne Erhaltung.
Es liegen keine Abbildungen zum Artikel vor.
Kapitel:
1 - Alte Drucke, Handschriften und Theologie
Sachgebiete:
Handschriften
Perouse