Geistliche Schatz-Kammer,
darinnen viel schöne andächtige, Christliche Catholische, Gebett und Ubungen. Deutsche Handschrift auf Pergament. Österreich (?), um 1700. Blattgr. 15:9,5 cm, Schriftspiegel 13:7 cm. 14-17 Zeilen. Fraktur in schwarzbrauner Tinte von einer Hand. Mit kalligraphischem Titel in Kartusche u. 6 (1 blattgr.) Federzeichnungen. 92 nn. Bll. Maroquin d. Zt. mit Rvg., goldgepr. Deckelbord. u. Goldschnitt. (Berieben u. etwas bestoßen).
Die ganzseitige, als Frontispiz eingefügte Federzeichnung zeigt das Gnadenbild der "Weinenden Madonna von Pötsch", ein ikonenartiges Holzgemälde auf Holz, das ursprünglich in der griechisch-katholischen Pfarrkirche im ungarischen Pötsch (Mßriapócs) hing, bis am 4. November 1696 aus den Augen des Marienbildnisses Tränen flossen. Seit dem 1. Dezember 1697 befindet sich das Bild, wie in der Unterschrift bereits vermerkt, im Stephansdom in Wien. Die übrigen Zeichnungen mit Landschaftsdarstellungen. - Stellenw. leicht fleckig bzw. fingerfl. ╔Abbildung siehe Tafelseiten╗
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Kapitel:
1 - Alte Drucke, Handschriften und Theologie
Sachgebiete:
Handschriften
Gebetbuch