Oeser, Friederike,
Jugendfreundin Goethes, Tochter von Goethes Zeichenlehrer Adam Friedrich Oeser (1748-1829). Eh. Brief mit Unterschr. "Fr: Oeser", dat. (Leipzig) 28. Octbr. (17)86. 8°. 2 Bl., davon 2 S. beschrieben. Mit Siegel u. Adresse. Gefalt.
An den Literaturwissenschaftler und Philosophen Christian Friedrich von Blanckenburg, wegen einer Unpässlichkeit des Kupferstechers Christian Gottfried Geysers, eines Schülers und Schwiegersohnes ihres Vaters. "...Warum nimmt doch der l. G. die Sache so gar ernsthaft? es hängt ia nur von seinem guten Willen ab, sie mit aller Gelaßenheit u. Muße zu betreiben...". - ╔Beiliegt:╗ Eh. Brief ihrer Schwester Rosina Elisabeth Oeser ebenfalls an Blanckenburg, undatiert. Qu.8°. 1 Bl., einseit. beschrieben, mit Siegelresten u. Adresse verso. Mehrf. gefalt. - Schickt im Namen der Familie die besten Genesungswünsche und eine "baldige gänzliche Herstellung". - Unterer Teil des Briefes beschäd. durch das Öffnen.
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