Koran
(al-Juz' al-tâsi' ashar min) ar-rab'a al-sharîfa Ca. 2. Hälfte 19. Jh. In schwarzer u. wenig roter Tinte auf kräftiges, geglätt. italienischem Papier, mit zweifarb. Tintenumrahmung. 26 (d.l.w.) Bl. Schriftspiegel ca. 16 x 10 cm., Blgr. 22,5 x 16,2 cm. Weinroter Ldr. mit Blindpräg. u. Einschlag. (Gebrauchsp.).
Koran; der Korantext wird üblicherweise in 30 Rezitations-) Einheiten (arab. juz) eingeteilt; das vorliegende Werk enthält den 19. Teil, d.h. von Sure 25 (al-furqân), Vers 21 bis Sure 27 (al-naml), Vers 55. - Text in ebenmäßigem Naskh-Duktus; voll vokalisiert; rote und schwarze Tinte; Suren-Überschriften in Rot; Verstrennung durch rote Punkte, ansonsten keine weiteren Unterteilungen; durchgängig Kustoden. Ledereinband mit Blind-Prägung Italienisches Papier mit Wasserzeichen (Halbmond in Schild) und Gegenstempel (Andrea Galvani, Pordenone) Andrea Galvani war von 1836 bis zu seinem Tod 1855 Leiter der familieneigenen Papiermühle in Pordenone / Friaul-Julisch Venetien; sein Zeichen wurde auch nach seinem Tod bis ins frühe 20. Jh. hinein verwendet.
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