(Orsino,C.)
Magistri Stopini poetae ponzanensis, capriccia macaronica cum nova appendice. Venedig 1653. 12°. 192 S. Prgt. d. 19. Jhdts. mit Rsch. (Hdeckel. mit Knickspur).
Unter macaronischer Poesie verstand man "Ursprünglich lat. Gedichte mit Einmischung griech., bes. aber volkssprachlicher Wörter und Wendungen mit lat. Flexionsendungen, schließlich Gedichte aus Mischung zweier Sprachen überhaupt, Sprachspielerei zur Erzielung komischer oder parodistischer Wirkungen" (Wilpert, Sachwörterbuch). Beispiele im deutschsprachigen Raum bei S. Brant, Th. Murner, Fischart oder Moscherosch ("Fahrimus in Schlittis"). - Breitrandig, tls. schwach gebräunt.
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