Schubart,(C.D.F.)
Leben und Gesinnungen. Von ihm selbst, im Kerker aufgesezt. 2 Bde. Stgt., Mäntler 1791-93. Mit 1 gest. Portr.-Frontisp., 2 gest. Titelvign. u. 5 Kupfertaf. XVIII, 292 S.; XVI (1 Bl. Berichtigungen zwischen S. VI u. VII eingebunden), 320 S. Abweichende Hldrbde. d. Zt. (Gebrauchsspuren).
Goed. IV, I, 877. Slg. Borst 657. Erste Ausgabe. Schulte-Str. 79: "Schubart hatte die Selbstbiographie 1778 bis 1779 auf dem Hohenasperg einem Mitgefangenen, von Scheidlin aus Augsburg, durch ein Loch in der Wand in die Feder diktiert". "Das einschneidende Erlebnis in Schubarts Leben war die zehnjährige Haft 1777-1787 auf dem Hohenasperg, wohin ihn der württenbergische Herzog Carl Eugen verbannt hatte, ohne daß dem Häftling jemals ein Gerichtsverfahren zuteil wurde; als seelisch und körperlich gebrochener Mann verließ Schubart schließlich die Anstalt" (Kindler, NLLL XV, 26). Bd. 2 posthum von seinem Sohn Ludwig hrsg. - Tls. leicht fleckig bzw. schwach wasserrandig.
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