Merian,M.
Todten-Tantz, wie derselbe in der löblichen und weit-berühmten Stadt Basel, als ein Spiegel menschlicher Beschaffenheit gantz künstlich gemahlet und zusehen ist. Ffm., Andreä u. Hort 1725. Kl.4°. Mit gest. Titelbordüre, 1 ganzs. Kupfer (Memento Mori) u. 41 (von 42) Textkupfern. 198 (ohne 80-81) S. Spät. Lwd. mit goldgepräg. Rtitel.
Wüthrich III, 361. Slg. Reichelt 70. - Siebte oder achte Ausgabe, noch von den Originalplatten. Fast gleichzeitig verlegten Andreä u. Hort auch eine undatierte Ausgabe, "ob vor- oder nachher ist nicht zu entscheiden" (Wüthrich). Die von Merian dem "Grossbasler Totentanz" nachgebildeten Kupfer waren erstmals 1621 Basel erschienen; für die einzige von ihm selbst verlegte Ausgabe (Frankfurt 1649) fügte er das "Memento mori" und das (hier fehlende) bekannte Vexierbild auf der abschließenden Tafel hinzu. - Fehlt S. 80/81 mit einem Textkupfer sowie die Kupfertafel (Vexierbild). Etw. fleckig, die Kupfer tls. mit unterl. Randläs., tls. leicht randrissig.
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