57-7995
Neujahrsgeschenke
Bild Nr.: 57-7995 Neujahrsgeschenke: (Schweiz)

der Gesellschaft zum schwarzen Garten in Zürich. Jgge. 1786-1832 alles Erschienene) in 42 Heften in 1 Bd. (Zürich 1785-1831). 4°. Mit 42 Tafeln, 24 Vignetten und 1 Karte, alles gestochen von Hegi, Lips, Schellenberg u.a. Einf. Hlwd. des 20. Jdhts. mit hs. Rsch. (Rckn. gebleicht, Gelenke tls. eingerissen, etw. berieben u. bestoßen).

Fries, Zürcher Neujahrsblätter, Nr. 787-828. Lonchamp 2198. Appenzeller, Hegi, Nrn. 1106-1145. - Sehr seltene und komplette Reihe der Neujahrsblätter der Gesellschaft zum schwarzen Garten, aus denen besonders die Neue Folge, Jgge. 1808-32, mit den schönen Ansichtskupfern zum Thema "Heilbäder und Mineralwässer der Schweiz" hervorsticht. - Die Jahrgänge 1786-1794 haben Anatomie für Kinder zum Thema, die Texte sind meist von L.Meyer verfaßt, die dazugehörigen Kupfer zumeist von Schellenberg gestochen. Die Jahrgänge 1795-1797 handeln von den Freuden und Gefahren des Winters, des Schwimmens und Badens und von der Rettung von Ertrunkenen; Jahrgang 1798 berichtet von den Gefahren der Tollwut. Die Kupfer zu diesen Heften sind zum Teil ebenfalls von Schellenberg gestochen. "Von 1799-1803 sind wegen der unruhigen Zeiten keine Blätter erschienen" (Fries). - Die Jahrgänge 1804-1806 berichten über die Geschichte und Bekämpfung der Kuhpocken, über Schutzblattern und ihre Folgen und über E. Jenner, den Entdecker der Schutzpocken. Die dazugehörigen Kupfer sind von Hegi und H. Lips (Porträt J's) gestochen. Jahrgang 1807 handelt vom Goldauer-Bergsturz, mit 1 gestochenen Plan von Hegi nach Fehr. - Die Jahrgänge 1808-1832 haben die "Heilbäder und Mineralwässer der Schweiz" zum Thema, die Texte stammen zumeist von L. Meyer. Zu jedem Stück ist ein schönes Kupfer in Aquatinta und eine dem Text vorausgestellte Vignette gegeben, mit Ansichten von Baden, Pfäfers, Schinznach, Lenk, Fideris, Dorf Linthal mit dem Stachelberger Bad, dem Gurnigel-Bad, dem Bad bei Weissenburg, Blumenstein, Limpach und Thalgut, dem Nydelbad und Gyrenbad im Kanton Zürich, der Mineralquelle von Jenatz, dem Bad von Pigneu bei Andeer sowie von Spannweid mit der St. Moritzkapelle. Bis einschl. 1827 sind die Kupfer von F. Hegi gestochen. Die Kupfer zu den Jgn. 1828-1832 schufen G.Weiss, J.Kull u.a. - Jg. 1824 enthält anstatt der Vignette eine gestochene Karte. - - Aquatinten meist in Sepia gedruckt, einige Hefte auf bläulichem Papier. - - Wie meist ohne die Umschläge mit der Titelei. Die gefalt. Taf. mit Einriss in d. Falz. 5 Bl. am Anfang (davon 2 Taf.) mit kl. Randeinriss. Sauberes, nur tls. leicht stockfleckiges Ex.


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