Zucchi,N.
Nova de machinis philosophia, in qua, paralogismis antiquae detectis, explicantur machinarum vires vnico principio, singulis immediato... Accessit exclusio vacui contra noua experimenta, contra vires machinarum. Promotio philosophiæ magneticae ex ea nouum argumentum contra systema Pythagoricum. Initium operis proposita distinctius exhibet, errata, suis locis asterisco notata, corrigit Roma, Manelphius 1649. Kl.4°. Mit einigen Textholzsch. 6 Bl., 227, 21 S. Mod. Prgt.
Zucchi, Nicolò, SJ, Theologe, Astronom (6.12. 1586 - 21.5. 1670). - Geboren in Parma, wurde er am 28.10. 1602 in den Jesuitenorden aufgenommen. Sein Noviziatsjahr absolvierte er in Padua. Nach dem Studium wurde er als Lehrer der Philosophie, der Theologie und der Mathematik am Collegium Romanum eingesetzt, wo er später auch als Rektor fungierte. Anschließend wurde er ans Jesuitencollegium von Ravenna versetzt, wo er ebenfalls als Rektor arbeitete. Später begleitete er den Legaten der Kurie Alexander Orsini in den Hof des Kaisers Ferdinand II., wo er u.a. Johannes Kepler kennenlernte. In der Folgezeit betrieb Z. astronomische Studien mit Erfolg. Bereits 1616 entwarf er einen Plan für die Konstruktion eines Teleskops; am 17. Mai 1630 soll er als erster den roten Fleck von Jupiter entdeckt haben. Im Juni 1649 hielt er vor den Jesuiten in Rom die Leichenrede auf den verstorbenen Generaloberen des Ordens Vincenzo Caraffa. Z. ist in Rom gestorben. Sein Name wird außerdem mit einem besonderen Gebet, das er formuliert hat, in Verbindung gebracht (la preghiera del P.Zucchi o preghiera Mia Signora e Madre mia!). (Kirchenlexikon). - Etw. gebr. u. stockfleckig. mehrere Wurmgänge, tls. Buchstabenverlust.
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