Noceti,C.
De iride et aurora boreali carmina illustrissimo, ac reveredissimo praesuli Bernardino Giraudio dicata cum notis J.R.Boscovich. Rom, Palearini für Palladis 1747. 4°. Mit 2 gefalt. Kupfertaf. 6 Bl., 127 S. Prgt. d. Zt. m. rotem Rsch. u. kl. Aufkleber. (Gering fleckig, Rsch. m. kl. Fehlst).
De Backer-Sommervogel V, 1784. Nouv. Biogr. Gen., XXXVIII, 156. Erste Ausgabe. - Noceti war Theologe am Collegio Romano und eng mit Boscovich befreundet, der sich auf Nocetis Anregung hin ganz der Wissenschaft verschrieb. Die beiden Gedichte, über Regenbögen und das Nordlicht, werden von Boscovich kommentiert. Er schildert zunächst die Meinungen der antiken Philosophen über Regenbögen, geht dann auf Newtons Theorie über Lichtstrahlen ein und entwickelt seine eigenen Theorien über dieses Phänomen. Ebenso beginnt er die Abhandlung über die Aurora Borealis mit den Theorien des Cardano, die er widerlegt. Er führt diese Lichter auf ein Eindringen der '"onnen-Atmosphäre" in die dünnere Erd-Atmosphäre zurück, was von Newton und Cassini bestätigt wird. Noceti und Boscovich lehnen die Theorie der Aurora Borealis als elektrische Entladung ab. - Stellenw. gering fleckig, im ob. w. Rd. schwach stockfl. Exlibris.
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