Galge(n)mayr,G.
Organon logikon, Kurzter... Underricht, Zuberaitung und gebrauch, deß Circkels Schregmeß und Linial in wahrer proportion... mit notwendigem Zusatz... und Kunst Sonnenuhren zureissen, vermehrt, durch... Joannem Remelium... im 1624. jars, anietzo aber zum virtten mal auffgelegt. Augsburg, J.Weh 1655. Kl.4°. Mit gestoch. Titel, 2 Schlußvign., 32 fig. Holzschn. u. 49 mathem. Darstellungen in Holzschn. 4 Bl., 128 S. Spät. marmor. Pbd. (Rckn. fehlt fast ganz, Hdeckel m. Bezugsfehlstelle, berieb. u. best.).
Jöcher, Ergänzungsbd. II, 1319. Sotheran, Suppl. I, 1168. - Anfang des 17. Jahrhunderts konkurrierten verschiedene Konstruktionen von sog. Proportionalzirkeln miteinander (vgl. Kästner III, 336 ff. und Cantor II, 687 ff.). Die zwei wichtigsten waren der Galileische und eine Entwicklung von Joost Bürgi. Etwa gleichzeitig mit Galilei entwickelte Joost Bürgi sein Instrument. - Georg Galgenmayr, Pfarrer zu Haunsheim bei Lauingen, über den sonst nichts bekannt ist, hat erstmals 1610 seinen Proportionalzirkel (wohl Bürgis Konstruktion) beschrieben. - Ohne die 4 gef. Kupfertaf. Durchgeh. etw. wasserrandig, durchgeh. Wurmspur mit geringem Darstellungs- u. Buchstabenverlust.
Es liegen keine Abbildungen zum Artikel vor.