57-6262
(Krug,W.T.).
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Philosophie der Ehe. Ein Beytrag zur Philosophie des Lebens für beyde Geschlechter. Lpz., Roch 1800. XVI, 272 S. Pbd. d. Zt. mit Rsch. (Gelenke tls. eingerissen, Kanten etw, beschabt, berieben u. bestoßen).

ADB XVII 221. Hirschberg 281. Gay-Lemonnyer III 730. Erste Ausgabe dieser interessanten Abhandlung vom Nachfolger Kants in Königsberg. - Die Vorrede des Kantschülers endet in einem Zitat seines Meisters zum Thema "Die Natur hat in diese ihre Oekonomie einem so reichen Schatz durch Veranstaltungen zu ihrem Zwecke (der nichts geringeres ist, als die Erhaltung der Art) hineingelegt, dass bey Gelegenheit näherer Nachforschungen es noch lange Stoff genug zu Problemen geben wird, die Weisheit der sich nach und nach entwickelden Naturanlagen zu bewundern und praktisch zu gebrauchen." - Inhalt: - Die Ehe in fünffacher Hinsticht erwogen - Was ist der Zweck der Ehe? - Warum missglücken so viele Heyrathen aus Liebe, und warum glücken manche ohne Liebe? - Ist es Pflicht sich zu verehelichen? - Könnten die Weiber nicht auch auf die Heyrath gehn? - Ist der Mann Herr seiner Frau? - Ueber die äusseren Zeichen der ehelichen Gemeinschaft. - Ueber die Galanterien der verheyrateten Weber - Ueber das verschiedene Benehmen der Weiber gegen die Männer als Liebhaber und als Gatten. - Ueber Weiblichkeiten in Beziehung auf das eheliche Verhältniss nebst einem Anhange, u.v.m. - Papierbedingt gebräunt, tls. stockfleckig. St.a.T.


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