(Pückler-Muskau,H.v.).
Briefe eines Verstorbenen. Mischaufl. 4 Bde. Stgt., Hallberger 1831. Mit 2 gest. Frontisp. u. 4 (1 kolor.) lithogr. Taf. Hldrbde. d. Zt. mit Rverg. (Mit starken Gebrauchsspuren).
Goed. XIV, 717, 444. Tle. 1 u. 2 in zweiter Auflage enthalten: Ein fragmentarisches Tagebuch aus England, Wales, Irland und Frankreich, geschrieben in den Jahren 1828 und 1829. Tle. 3 u. 4 in zweiter Auflage enthalten: Ein fragmentarisches Tagebuch aus Deutschland, Holland und England geschrieben in den Jahren 1826, 1827 und 1828. - Pückler ließ sich von seiner Frau scheiden, um sich in der englischen Aristokratie eine begüterte Erbin zwecks Sanierung von Muskau zu finden. Er fand sie nicht, aber aus den Briefen an seine Frau entstand sein erfolgreichstes Werk, das Charakter und Sitten der Engländer (die Repräsentation der europäischen High-Society jener Zeit) nicht ohne Sarkasmus unter die Lupe nimmt. Goethe zählte zu den ersten Bewunderern dieser an Heines Stil geschulten "Reisebilder". - Die Frontisp. mit Ansichten, die kolor. Taf. zeigt Kasperletheater. - Durchgeh. gebr. u. stark stockfleckig. Tls. wasserrandig u. braunfleckig. Vereinzelt kl. Tintenflecke.
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