Fabri,J.
In spiritualibus vicarii opus adversus nova quaedam et a christiana religione prorsus aliena dogmata Martini Lutheri. Lpz., Lotter 1523. 4°. 321 nn. Bl. Blindgepr. Schweinsldr. über Holzdeckeln mit 2 Schließen (Tls. stärker best., gebräunt u. fl., Bezug tls. vom Vdeckel gelöst, 1 Schließe defekt).
VD16 F 217. Nicht bei Adams. - Als Sohn eines Schmiedes hatte Fabri (1418-1541) in Tübingen und Freiburg studiert, war 1518 Generalvikar von Kotrstanz geworden und hatte Freundschaft mit Erasmus geschlossen. Ab 1521 wandte er sich scharf gegen Luther. Er trat 1523 in die Dienste Erzherzog Ferdinands von Österreich und wurde 1530 Bischof von Wien. - Stellenweise leicht gebräunt u. etw. fl., tls. wasserrandig. (Schluss etw. stärker), wurmstichig. Mit rasierter hs. Eintragung a.T. (mit kl. Fehlstelle).
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