Schiller,F.v.
Der Geisterseher eine Geschichte aus den Memoires des Grafen von O... (Bd. 1 v.3). Lpz., Göschen 1789. Mit gest. Titel u. gest. Front. 338 S. Ldr. mit Papier überklebt.
Goedeke V, 177, 26a. Marcuse 101. Erste rechtmäßige Buchausgabe. - Zu seinem einzigen, jedoch Fragment gebliebenen Roman wurde Schiller durch den Skandal um den Hochstapler Cagliostro und einen Aufsatz des württembergischen Prinzen Friedrich Eugen, in dem dieser den Verkehr mit Geistern für möglich hielt, angeregt. Aus Mangel an Beiträgen für seine Zeitschrift Thalia hatte Schiller 1786 mit der Arbeit begonnen und veröffentlichte den Text, den er selbst wegen seiner Nähe zur Kolportage als "Schmiererei" bezeichnete, zunächst in den Heften IV bis VIII. Im Jahr 1796 erschienen in Straßburg bei Grünefeld noch zwei von Ernst Friedrich Follenius verfasste Fortsetzungsteile (Goedeke V, 178, 27). Das Titelkupfer zeigt "Die Hexe von Endor". - Tls. gebräunt u. fleckig.
Zuschlag:
120,00 €
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