143-116
Kirchenbann.
Bild Nr.1: 143-116 Kirchenbann.: (Einblattdrucke u. Flugschriften, Schweiz)

Wie die Kirch Christi zuo Basel die Ungehorsamen, verbannet. Wir die Verordneten uffseher und Bannherren der gemeind Christ, in dem Münster allhie zu Basel, Entbiettent mencklichem, gnad, frid, und heyl... und darbey zewissen. Demnach N. N. vilfaltigklichen, zum Ersten, Andern, und Dritten mal, brüderlich ersucht, und Christlich vermanet worden... Flugschrift, (Basel 1530). Fol. 1 Bl., mit Holzschn.-Init. "W".

Seltenes Formular des Kirchenbanns. "Im Gegensatz zu Zürich war es in Basel gegen Ende des Jahres 1530 zu Aufrichtung des Kirchenbannes gekommen. Anders als Zwingli hatte der Basler Reformator Oekolampad an der Notwendigkeit und Nützlichkeit des Banns für die Kirchen festgehalten. Durch die beiden Mandate vom 14. und 15. Dezember 1530 führte der Basler Rat offiziell die Kirchenzucht und damit den Bann in Stadt und Landschaft ein" (Dobras, Ratsregiment, Kirchenzucht etc., 1993, S. 312 f.). - Sehr breitrandig, etwas gereinigt, geglättete Faltspur, kurze alte Nummerierungen verso.


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Große Abbildung Nr.1: 143-116 Kirchenbann.: (Einblattdrucke u. Flugschriften, Schweiz)