Schrank,F.v.Paula u. K.E.v.Moll.
Naturhistorische Briefe ber Oestreich, Salzburg, Passau und Berchtesgaden. 2 Bde. Salzburg, J.J.Mayer 1785. 4 Bl. 332 S.; XXX, 1 Bl., 457 S., 3 (2 w.) Bl. Mit 3 gef. Kupfertafeln und 2 gef. Tabellen. Hldrbde. d. Zt. mit Rsch.
De Backer-S. VII, 915,11. Ferchl 485. Stafleu-C. 11.105. Zimermann 68. BL XI, 174: "Sein wiss. Werk mit rund 250 Publ. spiegelt das Streben des 18. Jh. nach universalen Kenntnissen wider...". - Erste u. einzige Ausgabe, selten. - Enth. neben zahlr. naturkundlichen Beitrgen ber das Zillertal auch eine Flora von Berchtesgaden. "Noch heute knnen die Briefe mit Vergngen und Gewinn gelesen werden, denn sie geben przise und anschauliche Schilderungen von Land und Leuten des bayerisch-sterreichischen Raumes. Schrank hat den Kontakt zur Bevlkerung gesucht und dem Volk aufs Maul geschaut." (Zimmermann).- Der Naturwissenschaftler Franz von Paula Schrank (1747-1835) war Jesuit und wurde nach Aufhebung des Ordens 1775 Priester in Wien, dann Professor der Mathematik und Physik in Amberg. 1784 wurde er Professor der Landwirtschaft, Botanik, Forstwissenschaft und Bergbaukunde an der Universitt zu Ingolstadt und 1807 Direktor des Botanischen Gartens in Mnchen. "In den 80er Jahren unternahm er Studienreisen durch Bayern und beschrieb sie in ausfhrlichen Berichten, die sich nicht auf die naturwissenschaftlichen Beobachtungen beschrnken und bis heute eine wichtige kulturgeschichtliche Quelle wie auch ein Beispiel von Schranks gepflegter Sprache sind." (Killy X, 394). - Der Salzburger Naturforscher und Staatsmann Karl Ehrenbert Freiherr von Moll (1760-1838) war eng mit Schrank befreundet.- Die Kupfertafeln zeigen: Bauern aus dem Zillertal, Duxer Bauer, Aussicht auf die Gerloswand. - Titel mit hs. Besitzvermerk, etw. braunfleckig, Ebde. etw. fleckig, berieben, tls. wurmspurig.
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