Prunkdolch.
Wohl Norditalien, 17. Jahrhundert. Entwurf für einen Prunkdolch. Feder in Braun, grau laviert, weiß gehöht, teilweise über Bleistift, auf graubraunem Bütten. 25,5 x 17 cm.
Provenienz: Sammlung G. Vallardi, Mailand, Lugt 1223; Sammlung Carlo Prayer, Lugt 2044. Der ungewöhnlich skulptural gestaltete Griff des Prunkdolches zeigt drei Grazien, die einen Blumenkorb in die Höhe halten. Sie stehen auf dem ovalen Mittelschild mit einem Relief einer Schmiedeszene (wohl Schmiede des Vulkan, der auf Bitten der Venus die Waffen für ihren Sohn Aeneas, den Gründer Roms, herstellt), während die Parierstenge zu beiden Seiten ornamental nach oben geführt ist und je eine Blumenvase trägt. Der für eine Goldschmiedearbeit lockere Zeichenduktus deutet auf eine Entstehung in Norditalien im 17. Jahrhundert.
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