140-335
Schott,P.
Bild Nr.1: 140-335 Schott,P.: (Inkunabeln)

Lucubraciunculae ornatissimae. Straßburg, M. Schott 2. Oktober 1498. 4°. 1 Bl., 187 num. Bl., 3 (st.4) nn. Bl. (ohne das letzte weiße Bl.) zu je 34 Zeilen in einer römischen Type. Mit schöner Druckermarke in Metallschnitt am Schluss. Hldr. d. 19. Jhdts. mit Rsch.

Hain 14524. Proctor 409. BMC I, 96. Schmidt, Rép. Bibl. Strasb. II, 13. Stillwell 296. Goff S-321. Sehr seltene erste Ausgabe. - Von Jakob Wimpfeling aus dem Nachlaß zusammengestellte Sammlung von kleineren Arbeiten Schotts. Enthält metrische und grammatische Studien, theologische und juristische Gutachten, Briefe (u.a. an Wimpheling, Seb. Brant, Geiler von Keisersberg) und Gedichte. - Der Rechtsgelehrte Peter Schott (oder Scotus), war Canonicus an der Straßburger St. Petri-Kirche (vgl. Jöcher IV, 341) u. gehörte bis zu seinem frühen Tod durch die Pest zu den profiliertesten Humanisten seiner Zeit. - Titel mit hs. Besitzvermerk u. untere Hälfte ergänzt, meist etw. wasserrandig, 1 Bl. mit ergänzt. Eckabriss, einige Bll. im Bug verstärkt, tls. Pag. etw. angeschnitten, kl. Wurmgang, Ebd. etw. berieben.


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Große Abbildung Nr.1: 140-335 Schott,P.: (Inkunabeln)
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