Genttersberger,S.
Speculum utriusq; luminis Gratiae & Naturae, Das ist, Spiegel beyder Liechter Natürlichen und Ubernatürlichen: Darinnen, durch hülff der edlen Kunst Chymiae, neben erklärung der Natur und Eygenschafften der 7 Metallen, so sie zum theil für sich selbst, zum theil gegeneinander haben. Darmstadt, Balthasar Hofmann 1611. Kl.8°. 40 S. Buntpapier-Rückenfalz.
VD17 23:295567G. Ferguson I, 310 (nicht in der Young Collection). Ferchl, S. 178. - Außerordentlich seltene Schrift von Samuel Genttersberger (geb. in Zweibrücken), der als Arzt in Bensheim a. d. Bergstraße tätig war. - "Die theosophisch-alchemistische Schrift ist als vor-rosenkreuzerisch einzustufen" (Brüing 0998). - Mit Druckwidmung an die Pfalzgrafen Ludwig und Friedrich. - Nach Fritz Krafft wurde Genttersberger 1610 "höchstwahrscheinlich" von Johannes Hartmann, dem Verfasser der berühmten "Praxis chymiatrica", in Marburg zum Doktor der Medizin promoviert (siehe Fritz Krafft, Das Zauberwort Chymiatrica, in: Med. Hist. Journal 44/2, S. 159 f.). - Titel im Fußsteg mit kl. Stemp., Unterrand durchgehend mit Braunfleck, sonst leicht fleckig.
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