138-1682
Beer,J.G.
Bild Nr.1: 138-1682 Beer,J.G.: (Medizin)

Lehre der Augenkrankheiten. 2 Bände. Wien, Chr. Fr. Wappler 1792. 8°. XXX, 1 Bl., 408 S.; 5 Bll., 497 S., 1 Bl. Mit zus. 16 (11 kol.) gef. Kupfertafeln. Hldrbde. d. Zt. mit Rsch. u. Rvg.

Waller 829. Hirsch I, 363. Blake 38. Vgl. Garrison-M. 5842 u. Wellcome II, 130 (nennen nur die 2. Ausg. 1813-17). Erste Ausgabe, eine seiner frühesten Arbeiten, von größter Seltenheit. - "Beer, ohne Zweifel der hervorragendste Ophthalmologe seiner Zeit, trachtete, seinem Vorbilde Richter nachstrebend, der Ophthalmologie eine wissenschaftliche Begründung zu geben. Fast alle bedeutenden Augenärzte der Folgezeit sind aus seiner Schule hervorgegangen" (Neuburger-Pagel III, 516). - J. G. Beer begründete 1786 in Wien die erste Augenklinik der Welt; er war der erste Jude, der in Österreich den Doktortitel erwarb. - Die Tafeln wohl von Beer selbst koloriert ("Beer omnes Tabulas ad naturam pinxit"), zeigen Krankheiten und Deformierungen des Auges, die nichtkol. zeigen Instrumente. - Durchgehend etw. gebräunt od. stockfleckig (Bd.2 am Unterrand auch tls. mit Braunfleck), die nichtkol. Kupfer leicht stockfleckig u. geknittert, 1 kol. mit Quetschfalte, Rücken an Kopf u. Fuß wenig ergänzt, Ebd. etw. berieben u. bestoßen.


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Große Abbildung Nr.3: 138-1682 Beer,J.G.: (Medizin)