131-324
Stahl,G.E.
Bild Nr.1: 131-324 Stahl,G.E.: (Grenzwissenschaften und Okkultismus)

Materia medica. D. i. Zubereitung, Krafft und Würckung, derer sonderlich durch Chymische Kunst erfundenen Artzneyen, darinnen sowohl die fürnehmsten Gold-, Silber-, Stahl-, Kupfer-, Bley-, Zinn-, Mercurial-Artzneyen angeführet, als auch andere aus Mineralien-genommene Mittel beygebracht... 2 Tle. in 1 Bd. Drsdn., Joh. Chr. Zimmermann Erben u. Joh. N. Gerlach 1728. 2 Bl., 411 S.; 16 Bl., 185 S., 3 Bl. Prgt. d. Zt. mit Rtit. (Tls. etw. fleckig).

Erste Ausgabe. Blake S. 430. Ferchl S. 513. Schelenz S. 547: "Von besonderem pharmazeutischem Interesse." - Der bedeutende Arzt und Chemiker G. E. Stahl (1660-1734), Leibarzt des preußischen Königs in Berlin, gilt neben J. J. Becher als Hauptbegründer der Phlogiston-Theorie. Er vertrat einen medizinischen Animismus, nach dem seelische Vorgänge den Körper und seine Lebensvorgänge regieren (vgl. ausführlich DSB XII, 599ff). - Vors. erneuert, schwach gebräunt, vereinzelt etw. fleckig.


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