131-1349
HerrenschwandJ.F.v.
Bild Nr.1: 131-1349 HerrenschwandJ.F.v.: (Medizin)

Abhandlung von den vornehmsten und gemeinsten innerlichen und äußerlichen Krankheiten. Aus dem Franz. Bern, F.Seizer u. Comp. 1788. 4°. Mit gest. Portrait des Verf. von M.G.Eichler nach A.Fliekel. 6 Bl., XVI S., 4 Bl. Inhalt, 705 S., 4 Bl. Register u. Druckfehler. Ldr. d. Zt. (Tls. etw. best. u. berieb., Gel. tls. angeplatzt).

Vgl. Wellcome III, 255 (franz. Orig. vom gleichen Jahr) u. Hirsch-H. IIII, 190 f. Erste deutsche Ausgabe. - "Ein Buch auf rein empir. Grundlage nach Art eines modernen Haus- und Familienarzt. Das 'Herrenschwandpulver' gegen den Bandwurm trägt nach ihm seinen Namen" (ADB XII, 210). - Herrenschwand (1715-1798), Berner Patrizier, war zuletzt Stadtphysikus von Bern und schrieb vorliegendes Werk im Auftrag des Berner Gesundheits-Rates; es sollte für Jahrzehnte das führende Handbuch für Ärzte in Bern bleiben. - Mit einem umfassenden pharmazeutischen Teil, bearbeitet von dem Berner Apotheker Carl Friedrich Morell (1759-1816), mit den Verordnungen für Apotheker und ausführl. Darstellung der "Hand- und Haus-Apotheken" und ihren Arzneien. - Schwach gebräunt, stellenweise etw. fleckig.


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