Gill, Madge
(1882 Walthamstow - East Ham 1961). Phantasielandschaft mit weiblichem Gesicht rechts. Tuschzeichnung auf festem Papier, 1.H. 20. Jh. 9 x 14 cm. Auf Karton aufgezogen. Aus einem umfangreichen Sammlungsnachlass.
Während einer beinah tödlichen Krankheit, bei der sie das rechte Auge verlor, begann Magde Gill aufgrund einer Inspiration, konkret mit einem Geist, den sie "Myrninerest" nannte, zu zeichnen. Fast 40 Jahre war sie als Medium unter dem Einfluss dieses Geistes kreativ. Sie zeichnete mit Tusche auf großen Papierrollen und auf kleinen postkartenähnlichen Kartons. Viele ihrer Arbeiten zeigen Frauen mit zarten Gesichtern (Selbstportraits?), mit kunstvollen Frisuren und Hüten im Stil der Jahrhundertwende, aber auch "Architektur-Landschaften" mit Linien, Schraffuren und geometrischen Mustern.
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