127-197
Henle,(F.G.J.).
Bild Nr.1: 127-197 Henle,(F.G.J.).: (Aus der Sammlung Professor Dr.Dr.Johannes Büttner Teil 1)

Pathologische Untersuchungen. Bln., Hirschwald 1840. VI S., 1 Bl., 274 S., 1 Bl. Neuer Hldr. mit Rsch.

Engelmann 241. Waller 4336. Garrison-M. 2533. Hirsch-H. III, 162. Erste Ausgabe. - Henle (1809-85) leitet mit seinen "Pathologischen Untersuchungen" eine neue Etappe in der Lehre von den Infektionskrankheiten ein. Der erste Abschnitt dieses Buches enthält die klassische Abhandlung "von den Miasmen und Contagien (S. 1-87)". Das Kontagium, der Ansteckungsstoff, muß aus Lebewesen bestehen, ähnlich denen der Hefe und der Pilze. Ausgangspunkt dieser Erkenntnis bilden die Forschung auf dem Gebiet der Gärung. Henles Arbeit ist ein genialer Entwurf. Die Theorie des "contagium vivum" wurde später von Robert Koch, Henles Schüler, glänzend bestätigt. Aber Henle konnte 1840 die Lebewesen, die er annahm, nicht zeigen, und man glaubte nur noch, was man sah. So blieb diese geistvolle Arbeit seinen Zeitgenossen nur eine Spekulation. - Tls. etw. fleckig. - Exlibris. - (1326)


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Große Abbildung Nr.1: 127-197 Henle,(F.G.J.).: (Aus der Sammlung Professor Dr.Dr.Johannes Büttner Teil 1)