Margareta von Antiochia.
Die Heiligsprechung Margareta von Antiochia. Anonymes spätbarockes Motiv, wohl für ein Seitenaltar. Öl auf grobem Lwd. 1. Hälfte 18.Jh., wohl süddeutscher Raum. 80 x 62 cm. Im schwarzen Rahmen mit vergoldeter Holzleiste.
Außergewöhnliche, narrative Darstellung der Heiligenlegende mit gleichzeitiger Wiedergabe der Heiligsprechung und Aufnahme in das Himmelreich der Märtyrerin. Anders als in den üblichen Darstellungen wird Margareta hier nicht mit einem Kreuz in der rechten Hand dargestellt. Es ist Gottvater selbst der ihre rechte Hand hält nach ihrer Befreiung aus dem Maul des Drachens. Die Taube als Symbol des Heiligen Geistes deutet auf die Bluttaufe ihres Martyriums an. Auf den Drachen mit beiden Füßen stehend, verlässt sie die sündhafte Welt für das Himmelreich, während zwei Engel mit einem Heiligenschein in Form eines Sternenkranzes über ihren Kopf schweben. - Siehe Heinrich Detzel, Christliche Ikonographie, S. 508-10. - Mit Doublierung aus der 1. Hälfte 20.Jh. Ob. li. Ecke u. der unt. Rd. rest. u. minim. retuschiert. Stellenw. rest. Krakeleen.
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