Welsch,C.L.
Tabulae anatomicae, universam humani corporis fabricam perspicue atque succinte exhibentes. Lpz., Selbstvlg. 1697. 58 Bl. ╔Angeb.: Hellwig,C.v.╗ Nosce te ipsum, vel anatomicum vivum, Oder: Kurtz gefastes doch richtig gestelltes anatomisches Werck, Worinnen die gantze Anatomie, nebst ihrer Eintheilung deutlich zu finden... Ffm. u. Lpz., Ritschel (1720). Mit gest. Titelvign. u. 4 (davon 2 gefalt.) gest. Taf. mit ca. 80, tls. sehr kleinen beweglichen Tln. 4 Bl., 42 S., 1 w.Bl. Ldr. d. Zt. (Tls. beschabt).
II. Waller 4288. Hirsch-H. III, 150. - Besonderes Interesse verdient dieses Werk wegen den vier von J. H. Werner gestochenen Anatomietafeln. Sie bestehen aus rund 80, aufklappbaren tls. kleinen und fragilen Teilen, die eine anschauliche Einsicht ins Innere des weiblichen und männlichen Körpers geben. Der aus Thüringen stammende Hellwig (1663-1721) wirkte seit 1712 als praktizierender Arzt in Erfurt. Er veröffentlichte mehrere kompilatorische Unterrichtswerke zur medizinischen Selbsthilfe und zählt zu den Vertretern der medizinischen Frühaufklärung in Deutschland. - 1. Tit. mit hinterlegtem Ausriss, 2. Tit. knapp beschn. mit Verlust d. Vlg., gebräunt, tls. fl., leimschattig, tls. wasserrandig, S. 41 v. Werk 2 ist eine Kopie, einige Tle. der aufklappbaren Taf. mit Beschäd., Vors. erneuert.
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