Ackermann und der Tod, Der.
Die übermächtige Gestalt des Todes pflügt mit dem nackten Ackermann vor dem Pflug den steinigen Acker. Kaltnadelradierung, wohl 1.H. 20. Jh. 28,5 x 33,5, Blgr. 42 x 52 cm. Undeutl. sign. (D.Helsen?) u. li. bez. "17".
Das Streitgespräch zwischen dem Ackermann und dem Tod, den er wegen des Todes seiner Frau verklagt, gilt als eines der bedeutendsten Werke der spätmittelalterlichen deutschen Literatur... Im Kapitel 33 (von 34) tritt Gott auf, erkennt das Recht des Ackermanns, sein Leid zu klagen, an, aber auch das Recht des Todes, die Erkenntnis auszusprechen, dass alles Leben einmal sterben muss... Dem anklagenden Ackermann gebühre die Ehre, dem Tode aber der Sieg (Wikipedia), was in der Radierung klar zum Ausruck kommt. - Leichte Gebrauchssp. - Unt. li. num. 30, mittig von and. Hand bez. "Frau Sorge", unt. re. "25".
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