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100-9003

Braun,G.


Schätzpreis: 72.000,00 €

 
(Katnr. 200 C im gedruckten Katalog) Civitates orbis terrarvm. Bde. I-III (von 6) in 1 Bd. Köln 1575-1582. 41,2 x 28,5 cm. Mit 3 kolor. Kupfertiteln und +177 kolor. dplblgr. Tafeln mit 300 Ansichten,+ gest. von Frans Hogenberg und Simon Novellanus (van den Neuwel). Stark restaurierter Einband mit Rtitel, floraler Rverg., und zeitgenöss. blind- und goldgepr. Deckelvergoldung.  
 
+I:+ Civitates orbis terrarvm Liber primvs. Köln, Gottfried von Kempen für die Autoren (Braun u. Hogenberg) u. Ph. Galle in Antwerpen 1582, 10 Bl. (m. Kupfertitel), 1 nn. Doppeltafel, 58 gez. Doppeltafeln, rücks. mit beschreibendem Text, 12 Bl. - +II:+ De praecipvis totivs vniversi vrbibvs, liber secvndus. Köln, (Gottfried von Kempen für) die Autoren (Braun u. Hogenberg) u. Ph. Galle in Antwerpen (1575). 10 Bl. (m. Kupfertitel), 59 gez. Doppeltafeln, rücks. mit beschreibendem Text, 6 Bl. - +III:+ Vrbivm praecipvarvm totivs mvndi liber tertivs. Köln, (Druck) Gottfried von Kempen 1581. 10 Bl. (m. Kupfertitel), 59 gez. Doppeltafeln, rücks. mit beschreibendem Text, 8 Bl. - Der zweite und dritte Band in der ersten, der erste Band in der vierten Ausgabe. - "Dieses Standardwerk der Topographie, sicher angeregt durch Münsters Kosmographie, in Format und Layout anknüpfend an das Theatrum orbis terrarum des Ortelius, setzt neue Maßstäbe und wirkte als Vorbild wie als Fundgrube für Vorlagen mehr als hundert Jahre lang" (Fauser XXXIV). Herausgeber war der gelehrte Kölner Theologe Georg Braun. Durch seine weitreichenden Beziehungen gelang es ihm, sich viele Vorlagen zu beschaffen und künstlerische Mitarbeiter zu gewinnen. Er ist auch der Verfasser der Texte zu den Tafeln. Der aus Mecheln stammende und in Köln ansässige Frans Hogenberg stach neben seinem Landsmann Simon Novellanus einen Großteil der Kupfertafeln. Die Zeichnungen lieferte u.a. Joris Hoefnagel und später dessen Sohn Jakob. Zunächst in lateinischer Sprache erschienen, wurde das erfolgreiche Werk auch ins Deutsche und Französische übersetzt und erlebte jeweils mehrere Auflagen. - Die ersten und letzten Bl. mit stärkeren Gebrauchsspuren und teilw. mit Japan restauriert, eine Tafel mit ausgebessertem Durchriss, wenige Bl. mit kl. teils ausgebesserten Randeinrissen. Im ganzen mäßig bis stärker gebräunt; vereinzelt am Rand wasserfleckig. Das alte Kolorit typischerweise teils stärker durchschlagend, Tafel 25 im 1. Buch nicht koloriert (aus anderem Ex.?). - +Please ask for description in English.+
 
Braun,G. | Bild Nr.1Braun,G. | Bild Nr.2

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